Stud.IP Kalender mit iOS, Android, Outlook und Nextcloud synchronisieren

Wie kann ich meine mobilen Kalender mit dem Stud.IP synchronisieren?

Dazu habe ich mir ein paar Möglichkeiten für iOS, Android und Outlook herausgesucht, auf die ich nun im Detail weiter eingehen werde.

Stud.IP Einstellungen

Zunächst muss aber bei allen Möglichkeiten ein Link zum Teilen des Kalenders im Stud.IP erstellt werden. Dazu geht man im Stud.IP auf den Planer und wählt der den Tab Terminkalender, auf der rechten Seite findet man dort den Punkt „Kalender teilen“ über diesen kann man einen Link generieren, der benötigt wird, um den Kalender einzubinden.

Screenshot auf dem Stud.IP

Android

Unter Android gibt es zwei Möglichkeiten entweder mit oder ohne Google.

Ohne Google

Um die Kalender Synchronisierung ohne Google zu aktivieren, nutze ich die App ICSx⁵ (alternativ auch kostenlos im F-Droid Store). Nach dem installieren startet man die App, klickt aus das Plus, fügt den Link aus dem Stud.IP ein, vergibt Namen und Farbe und klickt auf den Haken. Schon wird der Kalender mit dem Android Gerät synchronisiert.


Es empfiehlt sich außerdem noch die Einstellungen (drei Punkte oben rechts) zu öffnen, „Aktualisierungsintervall festlegen“ auszuwählen und dort einen Intervall auszuwählen, damit die App den Kalender auch regemäßig aktualisiert.

Je nach Intervall und Hersteller des Gerätes muss die App von der Energieverwaltung ausgenommen werden. (Meldung in der App beachten)

Mit Google

Hierzu öffnet ihr Google Kalender am PC (In der App gibt es diese Option leider nicht), klickt auf das „+“ neben „Weitere Kalender“ und dann auf „Per URL“

In dem Dialog tragt ihr den Link aus dem Stud.IP ein, klick auf „Kalender hinzufügen“ und schon wurde der Kalender hinzugefügt.
In den Einstellungen des Kalenders (Zahnrad Symbol) kann nun noch eine Name und standardmäßige Benachrichtigungen vergeben werden.

Auf dem Andorid Smartphone muss der Kalender gegebenenfalls noch in den System Einstellungen unter dem Punkt Kalender aktiviert werden und/oder gegebenenfalls in den Einstellungen des Kalenders, dort Einstellungen (ggf. „Weitere Anzeigen“), dann den neuen Kalender auswählen und den Punkt Synchronisieren aktivieren:

Nextcloud

Öffne im Browser den Nextcloud Kalender, klicke auf das Plus und wähle „Neues Abonnement aus Link“, füge den Link aus dem Stud.IP ein und klicke auf den Pfeil oder bestätige mit Enter. Jetzt kann noch eine Farbe und der Namen festgelegt werden und schon wird der Kalender synchronisiert.

Der Vorteil dieser Methode ist das der Kalender auch automatisch mit allen Endgeräten synchronisiert wird, die den eigenen Nextcloud Kalender synchronisieren. So kann man sich zum Beispiel die extra Konfiguration des iOS oder Android Smartphones sparen.

iOS

Unter iOS öffnet man die Einstellungen, wählt „Passwörter & Accounts“, dann „Account hinzufügen“, wählt „Andere“, dann „Kalenderabo hinzufügen“, fügt dort den Link aus dem Stud.IP ein und klickt auf „Weiter“. Es sieht dann so aus:

Nun klickt man nun noch auf Sicher und schon sind die Veranstaltungen im Kalender sichtbar. Dort kann nun noch eine gegebenenfalls eine andere Farbe vergeben werden.

Outlook

In Outlook navigiert man in den Kalender Tab und klick dort in der oberen Leiste auf „Kalender öffnen“ und dann auf „Aus dem Internet“.

Im Nachfolgenden Dialog fügt man die Adresse aus dem Stud.IP ein und schon ist der Kalender in Outlook sichtbar.

Ich habe allerdings keinen Weg gefunden die Termine automatisch in den persönlichen Kalender zu bringen, damit die Arbeitskollegen, die Uni Termine einsehen können. Aber die Termine können durch einfaches Copy und Paste übernommen werden, dann habe ich daraus Serien Termin erstellt und die meisten Veranstaltungen damit abgedeckt.

Sperrung des Wesertunnels vom 05.10. bis 09.10.2020

Der Wesertunnel wird in der KW 41 (05.10. bis 09.10) teilweise zwischen 22 und 5 Uhr gesperrt, um die geplanten Sperrungen besser darzustellen, habe ich diese als Tabelle formatiert:

VonBisFahrtrichtung A27Fahrtrichtung B212
Ost nach WestWest nach Ost
05.10.2020 22:0006.10.2020 05:00GesperrtFrei
06.10.2020 22:0007.10.2020 05:00GesperrtFrei
07.10.2020 22:0008.10.2020 05:00FreiGesperrt
08.10.2020 22:0009.10.2020 05:00GesperrtGesperrt
Geplante Sperrungen

Hetzner: No bootable Device nach Festplattentausch

Falls nach einem Festplatten tausch der Bootloader nicht erneut geschrieben wurde, kommt es zu dem Problem, dass der Server nach einen Neustart nicht Rebooten wird und nur die Meldung No bootable Device anzeigt.

In diesem Artikel möchte ich erklären, wie man die Datenträger wieder bootfähig macht, da ich selber dachte der Schritt sei nicht notwendig, da alle Daten durch das MDADM Raid 1 gespiegelt werden. Leider ist das nicht so.

Um die Datenträger wieder bootbar zu machen startet man das System in den Hetzner Rescue Modus und verbindet sich per SSH. Dies wirdauch hier erklärt:
https://docs.hetzner.com/de/robot/dedicated-server/troubleshooting/hetzner-rescue-system/

Dort bindet man die benötigten Laufwerke ein und wechselt per chroot von dem Rescue System in den Kontext des eigentlichen Systems. Die macht man mit folgenden Befehlen:

Nun befinden wir uns im Kontext unseres Systems und haben alle nötigen Partitionen gemounted, können also mit dem schrieben des Bootloaders beginnen:

Nun muss das System noch einmal neu gestartet werden und sollte dann wieder erfolgreich booten können:

Ich hoffe ich konnte auch mit diesem Beitrag helfen und wir werden ab jetzt nicht mehr vergessen den Bootloader nach dem Platten tausch neu zu schreiben.
Das geht einfach mit diesen zwei Befehlen und spart euch stressige Stunden 🙂 :

StudIP Downloader

Auf GitHub habe ich ein kleines Tool veröffentlicht, welches verwendet werden kann, um Dateien aus dem StudIP verschiedener Hochschulen und Universitäten herunterzualden.
Aktuell wurde der Downloader nur mit der Uni Oldenburg getestet. Theoretisch sollte das Tool auch an anderen Universitäten funktionieren. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand eine Rückmeldung geben kann, ob das der Fall ist.

(Getestet an der Uni Hannover und der Uni Göttingen.)

Die Anwendung ist eine einfache C# Konsolenanwendung in .Net Core 3.1 und kann unter Windows, Linux und OSX verwendet werden.

Die Quellcode und ausführbare Dateien stehen unter folgender URL zur Verfügung:
https://github.com/yannik995/StudIP-Downloader

Download: https://github.com/yannik995/StudIP-Downloader/releases/latest

Wie wird die Anwendung verwendet?

  1. Zip Archiv herunterladen, entpacken.
  2. StudIPDownloader.exe starten, StudIP URL eintragen z.B.: https://elearning.uni-oldenburg.de/
  3. Wert des Seminar_Session Cookie aus dem Browser eintragen.
    (Einloggen und Cookies z.B. mit EditThisCookie anzeigen lassen: 
    Cookie mit EditThisCookie kopieren)
  4. Lokalen Pfad eintragen
  5. Nun werden alle Dateien heruntergeladen

Die Einstellungen werden in der Datei config.ini gespeichert und beim nächsten Start muss nur ggf. der Wert des Cookies neu eingetragen werden, wenn dieser abgelaufen oder nicht mehr gültig ist.

Es werden immer nur die neuen oder geänderten Dateien heruntergeladen und nach folgendem Schema abgelegt:
/{SEMESTER}/{NAME DES KURSES}/{DATEIEN UND ORDNER}…

Wenn jemand noch Ideen oder Probleme mit der Anwendung hat, stehe ich gerne dafür oder noch besser auch für Pull Request zur Verfügung.
Eine Optimierung wäre ein vernünftiger Login, aber da dieser bei jeder Einrichtung anders stattfindet, ist es schwierig diesen allgemein gültig zu implementieren.

Ich hoffe das die Anwendung weiterhilft, wenn Dateien nicht aus dem StudIP heruntergeladen werden können, weil es nicht erreichbar ist oder die Dateien offline benötigt werden, um sie zum Beispiel im Zug nutzen zu können.

Viele Grüße 🙂

Windows Übermittlungsoptimierung deaktivieren

Was ist die Übermittlungsoptimierung?

Microsoft hat ab Windows 10 die Übermittlungsoptimierung eingebaut. Durch die Übermittlungsoptimierung wird mit anderen Computern ein Peer-to-Peer Netzwerk aufgebaut und über dieses Netzwerk werden die Windows Updates verteilt.

Microsoft spart sich so, auf kosten der Nutzer, einen Teil der Kosten für die Bereitstellung der Windows Updates. Dieses Feature lässt sich aber ganz leicht deaktivieren, wenn die Übermittlungsoptimierung, wie bei mir, die komplette Bandbreite verwendet.

Wie kann ich die Übermittlungsoptimierung deaktivieren?

Einstellungen

Zum Deaktivieren öffnet man die „Einstellungen„:

Dort wählt man „Update und Sicherheit“ aus:

Update und Sicherheit

Und dort „Übermittlungsoptimierung„.
Dort kann man die Downloads von anderen PCs verbieten oder nur für PCs im lokalen Netzwerk erlauben:

Übermittlungsoptimierung

SSL 2.0 und SSL 3.0 im IIS deaktivieren

Um SSL 2.0 und SSL 3.0 und so die Poodle Lücke zu schließen kann man auf einem Windows Server diesen Regedit Code ausführen (als .reg Datei speichern und ausführen).
Diese Datei deaktiviert zusätzlich noch einige sehr unsichere Chiphers (DisableSSLv3.reg):

Danach muss der Server neu gestartet werden.
Ob die Lücke geschlossen wurde kann man hier testen:
https://sslanalyzer.comodoca.com/poodle.html

Google Drive File Stream auf Windows Server

Da der GD File Stream Installer nicht auf Windows Server ausgeführt werden kann, hier die Schritte zum manuellen Installieren.

  1. Google Drive File Stream unter Windows 7/8/10 installieren
  2. Die Daten von „C:\Program Files\Google\Drive File Stream“ in das selbe Verzeichnis auf dem Server kopieren
  3. Exportieren von „HKLM\SOFTWARE\Google\DriveFS“ mit regedit.exe und auf dem Server importieren
  4. Rechts auf die Datei  „C:\Program Files\Google\Drive File Stream\Drivers\2285\googledrivefs2285.inf“ klicken und den Treiber über „Installieren“ installieren
  5. Die benötigte DLL mit einer administrativen Eingebeaufforderung registrieren:
    regsvr32 „C:\Program Files\Google\Drive File Stream\25.157.165.2150\drivefsext.dll“
  6. Server rebooten
  7. Starte die C:\Program Files\Google\Drive File Stream\25.157.165.2150\GoogleDriveFS.exe und logge dich mit deinem Google Account ein.

Nginx Fehler 413 Request Entity Too Large

Bei größeren Dateiuploads kann es vorkommen, das nginx die Fehlermeldung „413 Request Entity Too Large“ anzeigt und den Dateiupload abbricht. Diese Standard Einstellung gibt es, um den Webserver vor zu großen Dateien zu schützen und diese Fehlermeldung kann man ganz leicht beheben.

Dafür gibt es den Konfigurationsparameter „client_max_body_size“, wenn dieser nicht gesetzt ist, hat er den Wert 1m. Dadurch wird der Upload auf die maximale Größe von 1MB beschränkt.

Wie man hier in Zeile 3 sehen kann. Diesen Wert kann man nun auf eine entsprechende Größe anpassen oder auf 0 setzen, um das Limit ganz zu entfernen, dies ist allerdings nicht zu Empfehlen.

PHP Upload Limit anpassen

Eine ähnliche Einstellung gibt es auch in der php.ini, diese Datei findet man unter dem Pfad /etc/php/7.0/fpm/php.ini (7.0 ist durch die genutzte PHP Version zu ersetzen). In dieser Datei sucht man nach „upload_max_filesize“.

Diesen Wert kann man nun ebenfalls auf die benötigte Größe einstellen.

Konfig Dateien neu laden

Nachdem man diese Änderungen vorgenommen hat, muss man die Konfigurationsdateien neu laden. Diese kann man mit diesen Befehlen erledigen:

 

Und schon ist ein Upload von größeren Datei über nginx und PHP möglich.

Warum kommt dieser Fehler eigentlich?

Diese Konfiguration dient eurem Schutz, damit nich unendliche große Dateien an euren Server gesendet werden können und dieser dadurch lehmgelegt wird. Daher solltet ihr darauf achten diesen Wert auch nicht zu groß einzustellen.

Viele Spaß weiterhin bei der Nutzung von Nginx

Proxmox + pfSense: Kein Internet auf der VM

Ich habe mir einen Proxmox Server mit pfSense als Router VM und mehreren virtuellen Maschinen eingerichtet.
Nach einiger Netzwerkkonfiguration war es möglich auf der Router VM über den Port Check Verbindungen herzustellen und auch eine Windows VM konnte sich mit dem Internet Verbinden, allerdings sehr langsam.

Von allen VMs war es möglich ins Internet zu pingen, allerdings konnten von den Linux VMs keine TCP und UDP Verbindungen hergestellt werden. Verbindung wurde einseitig geöffnet, fand aber scheinbar keinen Weg zurück zur VM.

Nach einigem Googlen fand ich hier das es an dem Hardware Offloading liegen kann. Nachdem es deaktiviert wurde und die Router VM neu gestartet wurde, funktionierte ein apt update endlich 🙂

Wie deaktiviere ich Hardware Offloading in pfSense?

System -> Advanced -> Networking

Und folgende Punkte aktivieren:

Ich hoffe euch hilft dieser Tipp